Ab Juni geht es los mit Workshops und Bauwochen. Das konkrete Programm ist noch in Arbeit. Hier schon mal ein Ausblick, was es alles geben soll:

Theorie

  • Kritik an kommerzieller Landwirtschaft, auf Kernenergie/Öl/Kohle basierende Energieversorgung, politische Entscheidungsstrukturen und Hierarchien.
  • Aufbau von Selbstversorgung, Permakultur, alternative und autarke Energieversorgung und Mobilität, effektive solidarische Vernetzung.
  • Entwicklung von Selbstreflektion, Antidominanz, Gewaltfreiheit.

Im Einzelnen:

- Was ist die Idee hinter Postwachstum

- Gemeinschaft und Entscheidungsfindung: Offene-Räume-Vernetzung: einige Tage Intensivkurs zu praktischer Herrschaftskritik:

- Computer und Internet: praktische Workshops zu digitaler Selbstverteidigung

- Heizen: Wie baue ich eine Fußbodenheizung – Baustart für die neue Zentralheizung der Kaserne

- Energie: Nutzungskonzepte für Stromüberschüsse
Was machen wir mit unserer Energie? Andernorts sorgen Kernenergie und Öl Kohle für gesellschaftliche und globale Probleme, hier gibt es zeitweise einen Stromüberschuss.

- Essen und Landwirtschaft: Was läuft falsch in der Landwirtschaft, was können wir tun? Treffen des Humusbündnis. Was ist drin Lebensmittel: toxfox Schadstoff-App

- Umweltgefahren durch Erdgas: – Infoarbeit und praktische Vernetzung

- Soliarbeit: was bedeutet solidarische Vernetzung im Alltag – Erfahrungsaustausch über Ansprüche und Praxis und Techniken der Selbstermächtigung

- Mobilität: es gibt hier noch Unmengen an Fahrradteilen. Lass sie uns fit machen, vielleicht entsteht daraus ein OpenSource-Fahrradverleih nach dem Vorbild der „Fahrradkoalition“ Cyklokoalicia in Slowenien

- Upcycling: Wir Bauen mit niedrigem Fußabdruck, z.B: einenJurte

- Tramprennen in die Traumschule

weitere Ideen: Kräuterwanderungen und Herstellen veganer Kräuterbutter, Brot Backen, Gewächshausbau, Hecken pflanzen, Anlegen von Pflanzengemeinschaften, Pflanzen- und Bodenkunde, Sammeln und Analysieren von Boden- und Gewässerproben

Praxis

Neben den ausgeschriebenen praktischen und theoretischen Arbeitstreffen soll jeden Tag etwas im Garten passieren. Nach der Permakultur ist bereits der Aufenthalt zwischen Pflanzengemeinschaft und diese zu beobachten eine wichtige Arbeit. Es geht dabei darum, Verständnis für natürliche Logiken zu entwickeln, um bei der Gartenarbeit nicht dagegen zu verstoßen.

  • Pflanzen von Hecken (Nüsse und Beeren, Nistpflatz, Windschutz)
  • Aufforstung und Anlegen von Streuobstwiesen (jährliches Mosten)
  • Langfristig soll dadurch ein Waldgarten mit Nahrungspflanzen entstehen
  • Vergrößerung des bereits angelegten Wasserloches zu einem Teich (Schaffung von CO2-Senken), Nutzung des Abraums für Wälle und Hecken i.S.d. Permakultur
  • Ausweitung des Bienenschutzes durch Pachten eines bisher mit Perstiziden bewirtschafteten Ackers in direkter Nachbarschaft
  • Heizkompost, experimentelle ökologische Wärmegewinnung, Autarke Energiegewinnung

Schwerpunkte
- Juni: Aufbau von Camp-Infrastruktur (Außenküche, Solardusche, Kompost-/Biogastoiletten)
- Juli: Arbeitstreffen zu Ernährung, Permakultur, Klima, sozialer Organisierung
- August: Gartenbewässerung, Gewächshausbau, PV-Workshop
- September: Heizkompostbau
- Oktober: Jurtenbau