Aktionsplattformen gibt es viele, z.B. für Frauenrechte, Bürgerbeteiligung, Bodenschutz, Klima, Familie und Beruf und auch die Behindertenbewegung, der Mittelstand und Islamisten haben eine. Meist geht es dabei um einen angestrebten kulturellen Wandel, Forderungen an die Gesellschaft und Handlungsempfehlungen. So setzt sich die Aktionsplattform OpenData für mehr Transparenz und allgemeine Verfügbarkeit von Wissen ein. Aber worum geht es in der Traumschule?

Aktionsplattform für Emanzipation, Umweltschutz und Postwachstum

Seit der Gründung spielen die Themen Umweltschutz von unten, selbstorganisiertes Lernen und das Organisieren von Aktionen eine besondere in der Traumschule. Jenseits von Schule, Arbeit im Dienste von Konzernen und Verbänden soll hier gelernt werden, sich individuell zu ermächtigen, ohne auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein.

Als zentrale Infrastruktur dient dafür eine ausgediente Kaserne, umgeben von vier Hektar Natur und einem historischen Bahnhof. Werkstätten, Büro, Hackspace, Labor, Bastelraum, Nähraum bieten Möglichkeiten, selbstorganisiert an Projekten zu arbeiten.

Als ein Vorbild für eine lebendige Aktionsplattform gilt die Projektwerkstatt Saasen.