Archiv der Kategorie 'Erdgas'

Jürgen Stadelmann untersagt BI die Nennung früherer Tätigkeiten

Der Leiter der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) Jürgen Stadelmann will Christfried Lenz untersagen, seine frühere Verantwortlichkeit bei Gaz de France SUEZ für die lt. RA Müggenborg illegale Einlagerung von Fremdmateriall in die Giftschlammgrube öffentlich zu machen. Lenz zitierte einen WDR-Bericht von Jürgen Döschner und drängt als Sprecher der BI Saubere Umwelt & Energie Altmark seit Monaten auf die sofortige Auskofferung des undichten Silbersees in Brüchau. (mehr…)

radioaktives Rohr bei Andorf

Bei Andorf konnte Bernd Ebeling ein mit 3,18 mS/h strahlendes Bohrgestänge an einer zaunlosen Bohrstelle messen. Wie zuletzt in Groß Wieblitz/Tylsen, Siedentramm, Pretzier und der undichten Giftmüllgrube Brüchau wird die Öffentlichkeit durch die Erdgasförderung radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Für Mitte bis Ende April hat die Betreiberfirma Engie für die Zeit der Sanierungsarbeiten an der Bohrstelle Salzwedel 69 die Abfackelung von radioaktivem quecksilberhaltigem Erdgas angekündigt, wodurch weitere unnötige Emissionen entstehen.


Altmarkzeitung, 13./14. April 2017

Stromexport oder lokale Nutzung?

08.04.2017 Wiederinbetriebnahme von Bohrung „Salzwedel 69″

18.04.2017 BUND kritisiert Wartungsarbeiten

Während Engie Bohrstelle Salzwedel 69 reaktivieren will, soll Windstrom per Freileitung zum dort beginnenden SüdOstLink nach Wollmirstedt geleitet werden. Wird in der Altmark genug Strom produziert, dass sich diese Miliardeninvestition lohnt, oder wird damit die Energiewende unnötig verteuert? Ein sowohl als auch von dezentraler Produktion und Nutzung in Kombination mit dem Aufbau überdimensionierter Transportkapazität macht ökonomisch keinen Sinn. Vielmehr erscheinen Investitionen in Elektromobilität mit angebotsorientierter Energiespeicherung sinnvoll.

Stromexport aus der Altmark?

Gastbeitrag der BI Saubere Umwelt und Energie Altmark

Liebe FreundInnen und Mitglieder,

in der Altmark soll eine Stromleitung gebaut werden, um den hier erzeugten Grünstrom abzuführen. Eine Bürgerinitiative kämpft „Pro Erdkabel“.

Der Streit gibt Anlass, sich mal wieder zum Thema „dezentrale Energiewende“ Gedanken zu machen (mehr…)

Antwort des Landesbergamt zur Leckage an der Rohgasleitung bei Pretzier

Gastbeitrag der BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“

Pressemitteilung
14. März 2017

Anfrage der BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ vom Landesbergamt beantwortet

Landesbehörden fühlen sich mehr dem Erdgasunternehmen als den Menschen in der Region verpflichtet (mehr…)

Quecksilberbelastete Pilze bei zentraler Erdgasreinigungsstation Steinitz

Das Unternehmen Gaz de France/Engie E&P reinigt jährlich tausende ausgediente Erdgasrohre halbautomatisch unter freiem Himmel auf einem Gelände in Steinitz. In den Rohren setzen sich radioaktive, quecksilberhaltige Krusten („Scales“) ab. Bei der Reinigung entweichen diese als Wasserdampf ungehindert in die Umwelt und lagern sich auf Blättern, auf dem Boden und konzentriert in Pilzen an.
Rund um das Betriebsgelände wurden 1 bis 11 mg Quecksilber per Kilogramm Boden gemessen (Nullprobe: 0.07 mg/kg).

8.3.2017 Altmarkzeitung Bernd Ebeling fordert Sammelverbot Speisepilze an der Erdgasaufbereitungsstation Steinitz bei Salzwedel sind hoch mit Quecksilber belastet. (mehr…)

Demo gegen oberirdisches Endlager Brüchau

Seit 1972 wurden konzentrierte Bohrschlämme, radioaktive Bohrgestänge und kontaminierte Abscheider aus der Erdgasförderung in ein Wasserloch bei Brüchau versenkt, doch auch nach der Wende hielt Gaz de France (Suez), heute Engie an der Praxis fest: 1993 war des Jahr mit dem höchsten Quecksilbereintrag.

Grafiken: MDR


Bernd Ebeling

Am 16. Februar 2017 demonstriert Bürgerinitiative gegen Giftdeponie:
Die Bohrschlammdeponie in Brüchau im Altmarkkreis Salzwedel ist undicht. Messungen im Grundwasser hatten ergeben, dass Schadstoffe aus der Deponie austreten. Anwohner fordern seit Jahren, die Deponie zu sanieren. Video

Etwa 50 Bürger*innen demonstrierten heute lautstark am Landtag um und informierten anschließend die Abgeordneten über ihre Versäumnisse bei der Aufklärung der Öffentlichkeit. Weil der Interessenverbund Engie-Land die seit Monaten durch die BI Saubere Altmark geforderte Offenlegung der Prüfergebnisse verweigerte, organisierte sich diese selbst und stellte eigene Nachforschungen an. Die Ergebnisse stellte heute der Wasserwissenschaftler Bernd Eberling im öffentlichen Teil des Wirtschaftsausschusses vor. Nachdem die Teilnahme der BI angekündigt worden war, hatte die Geschäftsführung von Engie die Teilnahme abgesagt und sich für die nächste Sitzung eingeladen. (mehr…)

Erdgas klimaschädlicher als Kohle und Erdöl

Gastbeitrag von Christfried Lenz, BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“

Liebe Freundinnen und Mitglieder,

passend zu unserer derzeit zugespitzten Auseinandersetzung um die giftigen Hinterlassenschaften der Erdgasförderung (Giftschlammgrube Brüchau) erscheint heute in Frankfurter Rundschau und Klimaretter wieder ein wichtiger Artikel von Hans-Josef Fell:

„Ukraine im Gegensatz zu Deutschland auf dem Weg in die Energieunabhängig von Russland – Erdgas klimaschädlicher als Kohle und Erdöl

„Es wird Zeit, dass die Mär vom klimafreundlichen Erdgas endlich als das entlarvt wird was es ist: ein Werbe Fake der Erdgaswirtschaft.“

„Es braucht endlich den massiv beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien, wie ihn große Teile der Bevölkerung wollen, aber die Regierung Merkel/Gabriel verhindert. Wer da glaubt, dass angesichts von angeblich billigem russischen Erdgas, Erdöl, Uran und Kohle die Energiewende zu teuer sei, wird sich noch die Augen reiben, u.a. über die Folgekosten der Machtlosigkeit gegenüber einer selbstverschuldeten Energieabhängigkeit.“

zum Artikel


Emissionen (Kohlendioxid und Methan) bei der Gasproduktion in Deutschland (EXERGIA, S. 158f)

12. Jan 2017 Kommentar zur DBI-Studie vom 15.12.2016 „Kritische Überprüfung der Treibhausgasvorketten-Emissionen (im Auftrag der Zukunft ERDGAS e.V.)
Die unabhängige Consulting-Firma EXERGIA, tätig auf den Feldern Energie, Umwelt und Wasser, hatte im Juli 2015 im Auftrag der EU-Kommission eine Studie zu den bei der Erdgasnutzung auftretenden „Vorkettenemissionen“ herausgegeben. Sie war zu dem Ergebnis gekommen, dass die im Vergleich zu den anderen fossilen Energiequellen geringere CO2-Emission bei der Verbrennung von Erdgas durch Freisetzung von CO2 und unverbranntem Methan bei Förderung, Reinigung und Transport des Erdgases aufgehoben wird. (mehr…)

PM Erneut Rohgasaustritt bei Pretzier

Gastbeitrag der BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“

Presseerklärung
03.01.2017

Giftiges Rohgas strömt erneut aus der Leitung bei Pretzier (Altmark) – „Engie“ (Gaz de France) um Verharmlosung bemüht

Ein Spaziergänger stellte am Neujahrstag Gasgeruch im Feld zwischen Pretzier und Riebau (Altmark) fest. Nach Alarmierung von Feuerwehr und Informierung des Erdgasförderers „Engie“ (=Gaz de France) stellte sich heraus, dass ein Leck in der dort verlaufenden Rohgasleitung die Ursache war.

Engie-Sprecher Stefan Brieske bemühte sich um Verharmlosung:

„Ein Leitungsschaden ist immer möglich. Es sollte nicht passieren, aber wir sind auf solche Ereignisse vorbereitet.“ erklärte er gegenüber der Presse. – Worin aber besteht diese Vorbereitung, wenn es einen Spaziergänger braucht, um den Schaden festzustellen? Wie lange war das Rohgas bereits zuvor ausgeströmt, und wie lange wäre es weitergeströmt, wenn der Spaziergänger nicht zufällig vorbei gekommen wäre? – Drei Monate zuvor hatte es an der gleichen Leitung bereits eine Leckage gegeben.

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PM zur Leckage bei Pretzier

Gastbeitrag der BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“

Pressemitteilung
18.11.2016

„Engie“ (= Gaz der France) vertuscht Austritt giftiger Stoffe – Bürgerinitiative fordert Entzug der Betriebserlaubnis


Erdgas-Leckage zwischen Pretzier und Riebau

Nach Berichten von Anwohnern soll vor ca. zweieinhalb Monaten direkt nördlich von Pretzier, ca. 20 m hinter dem Bahnübergang direkt neben der Strasse nach Riebau „etwas aus der Erde heraus geblubbert sein“. „Danach sind Bagger und LKW gekommen, Spüllanzen kamen zum Einsatz und haben Wasser abgepumpt, Boden wurde abgefahren“.

Weitere Nachforschungen der Bürgerinitiative Saubere Umwelt und Energie Altmark ergaben, dass es sich um die Leckage einer Rohgasleitung (zum Transport von Rohgas incl. Lagerstättenwasser) gehandelt hatte. Das altmärkische Roh-Erdgas und Lagerstättenwasser enthält üblicherweise außer Schwermetallen wie Quecksilber, Blei, Lithium, giftigen Kohlenwasserstoffen, wassergefährdenden Stoffe und Luftschadstoffen auch die krebsauslösenden Radionuklide wie Radium 226 (alpha-Strahler), Radon 222 (radioaktives Edelgas) u.a.. Wir gehen davon, dass all diese Stoffe in den Boden, das Grundwasser und in die Luft gelangt sind.


ungesichertes radioaktives Bohrgestänge auf dem Acker zwischen Groß Wieblitz und Tylsen


Tabelle: Verklappung radioaktiver Abfälle in Bohrlöchern 1997-2008

Der Erdgas-Konzern Engie ist gesetzlich verpflichtet, derartige Havarien den Behörden zu melden. Der Altmarkkreis Salzwedel wurde jedoch nicht informiert. Ebenso wenig wurden die Anwohner in Pretzier gewarnt, deren Wohnhäuser bereits in einer Entfernung von ca. 120 Metern stehen. Seit dem Anwohner und Mitglieder der Bürgerinitiative die Tätigkeiten von Engie intensiver verfolgen werden immer mehr Umweltskandale und Schlampereien von Engie bekannt, radioaktive Abwässer sickern in Brüchau in das Grundwasser, radioaktiv verstrahlte Rohre lagerten ungesichert bei Siedentramm sowie zwischen Groß Wieblitz und Tylsen, die Erdgasfördersonde Salzwedel 112 zwischen Seebenau und Luckau wurde wieder in Betrieb genommen ohne vorschriftsmäßige Einzäunung. Zumindest in 12 verfüllten Erdgassonden hat Engie im Zeitraum 1997 bis 2008 schwermetallhaltige und radioaktive Abfälle verklappt, teilweise nur in 700 m Tiefe. „Engie stellt ihre wirtschaftlichen Interessen über Gesundheits- und Umweltschutz“, sagt Wasserwirtschaftsingenieur Bernd Ebeling.

„Dieses Verhalten von Engie ist verantwortungslos und inaktzeptabel. Die Bürgerinitiative Saubere Umwelt und Energie Altmark fordert das Landesamt für Geologie und Bergwesen (LAGB) des Landes-Sachsen-Anhalt auf, Engie die Betriebserlaubnis für die altmärkischen Erdgasfelder zu entziehen“, fasst BI-Sprecher Dr. Christfried Lenz zusammen.

Wir rufen die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf! Achten Sie auf Aktivitäten des Gasförderunternehmens Engie! Verlangen Sie Auskünfte! Informieren Sie den Landkreis (Tel. 03901/840-0), die Bürgerinitiative oder die Polizei. – Aufgrund etlicher Erfahrungen muss man davon ausgehen, dass das Unternehmen
seinen Verpflichtungen nicht immer nachkommt.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Dr. Christfried Lenz, Tel. 039001 90754, kein-co2-endlager-altmark.lenz | gmx.de
Dipl.-Ing (FH) Bernd Ebeling, Mob. 0171 5011762

Radioaktiver Schrott bei Siedentramm

Bürgerinitiative Saubere Umwelt & Energie Altmark
4. Oktober 2016


Altmark Zeitung, 6.10., Seite 1


Altmark Zeitung, 6.10., Seite 3

Liebe MitstreiterInnen,

dass die Erdgasförderung auch eine ganze Menge mit Radioaktivität zu tun hat, ist noch kaum öffentlich bekannt. Alarmiert vom Artikel in der heutigen Volksstimme (Anhang) rief eine Journalistin vom MDR-Fernsehen an: Wo denn diese Radioaktivität herkomme? – Als ich es ihr erklärte, war das ein Aha-Erlebnis für sie. Sie folgerte selbsttätig: „Dann ist ja nicht nur das Fracking gefährlich, sondern die ganz normale Erdgasförderung, aha!“ (mehr…)

Drömlingskarawane gegen Gasbohren und Fracking

Gastbeitrag der BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“

Pressemitteilung
01.06.2015

Drömling und Umgebung muss Wasser liefern – nicht Erdgas!


Aufruf der Drömlings-Karawane gegen Gasbohren und Fracking


Artikel der Allgemeinen Zeitung, Seite 1


Artikel der Allgemeinen Zeitung, Seite 2


Artikel der Allgemeinen Zeitung, Seite 3


Artikel der Volksstimme Klötze, Seite 1


Artikel der Volksstimme Klötze, Seite 2

Wie am Samstag (30.05.2015) aus der Presse zu erfahren war, soll das Landschaftsschutzgebiet „Drömling“ erweitert werden. Dieses Vorhaben begrüßen wir sehr! Es unterstreicht neben dem Wert des Drömling als Lebensraum für europaweit bedrohte Tierarten auch seine Bedeutung für das Lebensmittel Nr. 1 des Menschen:
Jährlich werden dem zentralen Gewässer, der Ohre, 12 – 24 Millionen m³ entnommen und in die Colbitz-Letzlinger-Heide gepumpt, von wo aus sie den Großraum Magdeburg mit Trinkwasser versorgen. Die Menge entspricht etwa 50% des Wasserbedarfs der Landeshauptstadt. Da Grund- und Oberflächenwasser im Drömling überwiegend einen einheitlichen Wasserkörper bilden, ist der obere Grundwasserleiter ungeschützt. Dies bedeutet ein hohes Wassergefährdungspotenzial.
Es hat also seinen Grund, dass im Drömling jegliche Bergbautätigkeit verboten ist. Und wenn das Landesamt für Geologie und Bergbau (LAGB) in seinen Schreiben an die BI „Kein CO2-Endlager Altmark“ die Auffassung vertritt, man könne dem Naturschutz dadurch gerecht werden, dass man Ausnahmen von jenem Verbot erlangt, zeigt dies u.E., dass das LAGB nicht wirklich versteht, worum es geht.
Gut also, dass am Sonntag, dem 14. Juni, die „Drömlings-Karawane“ stattfindet und auffordert: „Natur erhalten! Drömling und Umgebung schützen vor Gasbohren + Fracking!“
Und auch das Klima muss geschützt werden – vor allen fossilen Brennstoffen! Am 22.04.2015 haben 17 weltweit führende Wissenschaftler das „Earth Statement“ (etwa: „Manifest für die Erde“) herausgegeben. Darin stellen sie u.a. fest, dass, um das „2-GradZiel“ einzuhalten,

  • mindestens drei Viertel aller bekannten fossilen Brennstoffe unter der Erde bleiben,
  • alle Investitionen auf eine globale Erneuerbare-Energien-Revolution ausgerichtet
    werden,
  • Waldrodungen gestoppt und Ökosysteme gestärkt werden müssen.

Andernfalls ist bis zum Jahr 2100 mit einem Temperaturanstieg von 6 °C und mehr zu rechnen.
Wir – und jede/r Einzelne – müssen wirklich schauen: was können wir zum Erhalt der Bewohnbarkeit des Planeten beitragen? – Im Moment dies: keine Ausweitung der Erdgasförderung in der Altmark zulassen und statt dessen die Erneuerbaren Energien voran bringen!
Daher rufen wir Fußgänger, Reiter und Fahrradfahrer auf: Kommt am Sonntag, dem 14. Juni nach Kunrau zur „Drömlings-Karawane“! Sie beginnt um 13.00 Uhr mit einer Kundgebung am Schloss. Es sprechen Bgm. Matthias Mann (CDU), die Landtagsabgeordneten Dorothea Frederking (Grüne), Jürgen Barth (SPD), Hans-Jörg Krause (Linke) und der Leiter der Naturparkverwaltung Fred Braumann.
Danach wandern, radeln und reiten wir ca. 1 Stunde lang durch die angrenzende Drömlingslandschaft. Mitarbeiter der Naturparkverwaltung weisen den Weg und erklären, was es rechts und links zu sehen gibt. Anschließend finden wir uns wieder beim Schloss zusammen bei Kaffee und Kuchen. (Auch schon vorher ist für das leibliche Wohl gesorgt.)
Der genaue Verlauf der Routen wird demnächst noch bekannt gegeben.

Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Altmark“

Resolution gegen Erdgasaufsuchung im Naturpark Drömling

In Fortsetzung der Veranstaltungen in Kusey im Oktober 2014 (Einladung und Resolution) und am 27. November 2015 in Köckte lädt die Bürgerinitiative „Kein CO2-Endlager Altmark“ erneut ein:

Altmark-Politiker hinterfragen Minister-Aussagen
3. Veranstaltung zur beabsichtigten Ausweitung der Erdgasförderung um 328 km²

Dienstag, 14. April 2015, 18.00 Uhr – Quarnebeck, Saal neben Feuerwehr Aus der Antwort des Wirtschaftsministers auf eine Kleine Anfrage von MdL Dorothea Frederking zur beabsichtigten Ausweitung der Erdgasförderung in der südlichen Altmark ergeben sich u.a. folgende Fragen:

  • Wurde die Erdgas-Aufsuchungserlaubnis wirklich im Einvernehmen mit den regionalen Behörden erteilt?
  • Wie steht es mit der Beteiligung der betroffenen Gemeinden?
  • Kann die Erdgasverbrennung hinsichtlich Klima- und Umweltauswirkungen mit Energieeinsparung und Ausbau der Erneuerbaren Energien gleichgesetzt werden, wie der Wirtschaftsminister meint?

Stellung nehmen:

  • Michael Ziche (CDU)
  • der Bürgermeister von Klötze Matthias Mann (CDU)
  • der Landtagsabgeordnete Jürgen Barth (SPD)
  • die Landtagsabgeordnete Dorothea Frederking (Bündnis 90 / Die Grünen)
  • der Landrat des Altmarkkreises Salzwedel

In der Aussprache wollen wir uns u.a. fragen: Was können wir alle dafür tun, dass die südliche Altmark nicht Erdgasfeld wird, sondern zur Energiewende und zum Erhalt der – weltweit gebeutelten – Natur beiträgt?

Aus dem Regionalen Entwicklungsplan: „Die Altmark ist als Schwerpunktregion des Landes Sachsen-Anhalt für die Bereiche Natur- und Landtourismus weiter zu entwickeln. Mit der Entwicklung und Vermarktung nachhaltiger Tourismusangebote soll das einzigartige Naturraumpotenzial der Altmark verankert werden.“

Karte Naturpark Drömling

Resolution der Versammelten: (mehr…)