Einladung an alle Einwohner und Unterstützer – Mediation in der Traumschule?

Am Montag erreichte uns praktisch aus dem nichts heraus eine Email von Sebastian. Er schreibt, er hätte, aus sich heraus, die Entscheidung getroffen, hier in der Traumschule am Sonntag eine Mediation durchzuführen. Er hat uns seinen Entschluß mitgeteilt, komplett mit Termin und straffem Programm.
Das Einladungsschreiben ist hier.

Weder kennen wir Sebastian, noch hat er vorher Kontakt mit uns gesucht. Auch gibt er keine Referenzen für seine, wie er schreibt, langjährigen Mediationserfahrungen an. Wir erwarten von Sebastian, wenn er mit uns sprechen will, daß er konkreter wird und sich vorstellt.

Er schreibt, er hätte sich als Außenstehender sehr mit der Situation auseinandergesetzt. Wie will er das getan haben, wenn wir ihn gar nicht kennen?

Auch unser Blog scheint er nicht zu kennen, denn als „Hausaufgaben“ hat er nach Informationen verlangt, die dem zu entnehmen wären.

Schwierig finden wir, wenn er sich als Vorbereitung nur mit einer Partei abgesprochen hat. Er verwendet das KVR-Vokabular in der Einladung (Hausbewohner – es gibt keine Hausbewohner, Kaserne Riebau – Wortschöpfung des KVR zur Vermeidung des Wortes Traumschule) und präsentiert ein fertiges, straffes Programm.

Wer würde, wenn er einen Ort und die beteiligten Parteien nicht kennt, einen Termin mit 7 Stunden Programm festlegen, ohne sich über Räumlichkeiten Gedanken zu machen und ohne zu wissen ob irgendjemand Zeit hat? Es fehlt, wie hier so oft schon mit dem KVR erlebt, an Absprachen, welche ja auch ein Zeichen für gegenseitigen Respekt sind.

Mediation beginnt normalerweise damit, daß Kontakt mit allen Beteiligten hergestellt wird, um zu klären, ob der Mediator von allen Beteiligten akzeptiert wird. Danach wird in Absprache mit allen ein Termin bzw. eine Terminreihe und ein Programm vereinbart, worauf sich dann alle vorbereiten können.

Wir werden versuchen am Treffen teilzunehmen, aber ein paar Aktivisten sind an diesem Termin schon anderweitig eingebunden.

Grundsätzlich befürworten wir eine Mediation, denn der derzeitige Zustand ist sehr negativ. Mediation ist normalerweise ein längerer Prozeß, es kommt uns unrealistisch vor, die Probleme innerhalb ein paar Stunden lösen zu wollen.


13 Antworten auf „Einladung an alle Einwohner und Unterstützer – Mediation in der Traumschule?“


  1. 1 Annika 28. Mai 2015 um 18:16 Uhr

    Dann ergreift ihr doch die Initiative, wenn ihr sooo unzufrieden seid mit dieser Vorgehensweise. Also ich find das ziemlich hammer, das euch diese Möglichkeit gegeben wird euch zu äußern und ihr euch trotzdem benachteiligt fühlt. Glaubt ihr nicht auch, dass ihr nach der letzten Aktion sehr mit dazu beigetragen habt die Situation so zu verschärfen, wie sie jetzt ist? Nun hat der der KCR Initiative ergriffen und DA ist nun der Termin, eine 7-stündige Mediation, von einem Menschen der darin ausgebildet ist, für lau, wow! Sicher werden nicht alle kommen können, dabei geht es sicher um ein sehr wichtigen Prozess. Mein Statement dazu: Nutzt eure Möglichkeiten und seid nicht diejenigen die grundsätzlich dagegen schießen. Das macht den Eindruck als habt ihr SEHR hohe Ansprüche und das macht es schwieriger euch einen Spielraum zu geben.

  2. 2 Annika 28. Mai 2015 um 18:20 Uhr

    KCR= KVR

  3. 3 Euer Sebastian 28. Mai 2015 um 18:56 Uhr

    schön das er für euch zum ergebnis gekommen ist das die situation für euch „auf keinen fall so weiter gehen kann“ und für euch die entscheidung trifft das ihr an seiner „mediation“ teilnehmen dürft.

    spoileralert!: es handelt sich nicht im eine mediation was dort geplant ist.

    der text strotzt nur so von füllwörtern und neusprech.
    sehr kritisch, sehr nachdenklich, sehr auseinandergesetzt, sehr wichtig, sehr freuen, recht herzlich, verantwortungsvollen, langjährig mediationserfahrungen, langjähriger aktivist, bundesweite studientätigkeit, bundesweite erfahrungen, mit verschiedensten gruppen und mein liebling natürlich: die aktive beteiligung :D
    neusprech anyone?da kann man was lernen:
    https://www.youtube.com/watch?v=YCtpFKHrH_k

    zumindest weiss er das er den ort schön und wundervoll findet auf den er zufällig gestossen ist…
    …der ja seiner meinung nach mittlerweile mit wenigen interessanten leben und menschen gefüllt ist, oder weniger?

    vorher mal fragen ob eine medietion erwünscht ist? mit allen, oder doch nur mit möglichst vielen? warum nicht einen termin vereinbaren?
    zukünftige wünsche und vorstellungen sind von interesse, was ist mit aktuellen? und überhaupt was ist mit den bedürfnissen die dahinter stecken?
    warum sollen sich einzelne parteine lösungen ausdenken?! sollte eine mediation nicht die konfliktparteien in die lage versetzten den konflikt gemeinsam zu lösen?
    „rundführung“? wer führt da wen und warum?
    „liebe freunde“? mit wem ist er denn da befreundet und ist er damit als mediator nicht automatisch ungeeignet?

    fragen über fragen.

    „langjährigen Mediationserfahrungen“?
    Die Besten, der Besten, der Besten, SIR!

  4. 4 Annika 29. Mai 2015 um 8:59 Uhr

    Hey, wie schön, dass es dann doch nur eine Einladung ist, der ihr nicht verpflichtet seid :) Wenn ihr euch so ungerecht behandelt fühlt, zieht doch einfach eure Konsequenzen und gebt euer Veto ein.
    Die Welt ist bunt, die Entscheidungen vielfältig…

  5. 5 luky 29. Mai 2015 um 9:43 Uhr

    Was für ein Kindergarten, wovor habt ihr angst, das ist keine gerichtsverhandlung. Da ist eine person, die ihre freizeit für eine Lösung zweier Parteien die sich gegenseitig nur sabutiren. Wie annika schon sagte sehts als Chance oder last es aber. Aber sebastian, eine ausenstehende person, für sein Angebot runter zu machen. Also echt was bezwegt ihr damit.

  6. 6 gerdheinrich 29. Mai 2015 um 20:19 Uhr

    muss ich aber auch mal sagen, ihr drogensüchtige abhänger…

    freut euch mal, das mal einer mit euch nen termin macht…

    ihr macht doch sonst eh nix, ausser wohnen..

  7. 7 Annika 29. Mai 2015 um 22:32 Uhr

    Hui, das klingt ja fast schon wie Satire, gerdheinrich ;) Deinen Nicknamen meine ich auch schonmal irgendwo gelesen zu haben innerhalb des AK Riebau oder du hast einen Namensvetter :D

  8. 8 Annika 29. Mai 2015 um 22:47 Uhr

    Aber das sie nur wohnen, stimmt nicht, sie treten auch in Aktion, ein paar Mal in positiver Weise und oft in zerstörerischer Weise…davon wird aber hier nichts von mitgeteilt, es wird ausgeteilt, hier soll sich hier ja keiner selbst sabotieren ;)
    Aber es gin ja hier jetzt immer noch das Angebot einer Mediation :)

  9. 9 Sebastian 30. Mai 2015 um 14:40 Uhr

    Hallo liebe Traumschüler,

    ich kann verstehen das Ihr Zweifel und Misstrauen habt und möchte daher kurz, bevor wir uns Morgen sehen auf einige Euer Fragen vorab eingehen, sowie mich kurz vorstellen, eigentlich wollte ich dies lieber in einen persönlichen Gespräch Morgen tun, da dies noch weitere Missverständnisse ausräumt.

    Erstmal wie ich auf Euch gekommen bin, vor kurzer Zeit erhielt ich eine Einladung zum Aktion Camp, welche ich leider aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen konnte, im Zuge dessen habe ich mich mit dem Ort in Riebau auseinandergesetzt und mir blieb dieser Konflikt nicht verborgen. Da ich selbst seit 2010 aktiv bin, kahm mir die Idee, Euch mit meinen Fähigkeiten zu unterstützen, um evtl. eine Lösung für Euch alle mit herbeizuführen. Ich habe mich mit dem KVR in Verbindung gesetzt und mich als Mediator angeboten, welches sofort auf Interesse seitens des KVR gestoßen ist. Bis auf Marsu, den ich auf meinen Reisen durch Deutschland öfters begegnet war, kennt mich vom KVR auch keiner. Ja und Marsu befindet sich auch wie ca. 2000 andere Leute, welche ich teilweise nur ein paar mal oder gar nicht getroffen habe in meiner Freundschaftsliste, ich denke nicht das dies ein Grund wäre, welcher mich für als „automatisch ungeeignet“ erklärt. Die Möglichkeit eines persönlichen Kennenlernens möchte ich Euch alle am 31.05. geben, auch ist ganz klar das eine Vermittlung/Mediation nur erfolgen kann wenn alle Parteien mit mir als Mediator einverstanden sind, daher vielleicht auch das von Euch so „Straffe Programm“ welches auf kein Fall straff sein soll sondern eher offen, so wie ich es geschrieben habe, wäre es ein optimaler Ablauf. Ob wir soweit kommen, kann ich im vornerein nicht sagen, da ich Euch alle sowie Eure einzelnen Ziele, Belange nicht richtig kenne, sondern auch erst persönlich kennenlernen muss. Als Mediator werde ich hierbei stets neutral und unparteiisch wirken, ich kann und will nicht zaubern, eine Lösung kann nur von Euch allen kommen, bzw. wir können diese gemeinsam erarbeiten.

    Meine bisherigen Informationen habe ich in der Tat aus Internetforen und ich habe mir auch Euren Blog angeschaut. Dennoch habe ich Euch die ersten freiwilligen „Hausaufgaben“ mit auf den Weg gegeben, da ich mir wünsche das jeder einzelne sich Gedanken macht und Euch die Möglichkeit geben wollte sich auf die ersten Gespräche vorzubereiten. Selbstverständlich auch um die Situation für mich in einen persönlichen Gespräch, verständlicher zu machen. Die Wortwahl „Bewohner“ fand ich hier anfänglich passender, da ihr überwiegen alle ja auch dort lebt, gerne können wir uns aber auch auf die Bezeichnung Traumschüler einigen.

    Jetzt noch einiges zum Termin den ich Euch in der Tat aufgedrückt habe, ich komme selbst aus den hohen Norden (SLH/Kiel) und ich fahre alle 2 Wochen die Strecke nach Brandenburg, da ich auch Morgen wieder die selbige Strecke fahre, lag es nahe einen ersten Termin dort hinzulegen, eine Zusage des KVR habe ich bereits bekommen und ich würde mich sehr freuen wenn möglichst viele von Euch auch zusagen würden und hiermit einverstanden sind. Ich überlasse Euch vor Ort die Entscheidung ob Ihr mit mir als Mediator einverstanden seid, sollte es Zweifel von irgendeiner Partei geben, so kann ich auf keinen Fall die Mediation beginnen. Auch werde ich diese abbrechen wenn ich mich nicht in der Lage sehe unparteiisch zu agieren, sowie wenn es zu gewaltsamen Zwischenfällen kommen sollte. Weiter werde ich diese auch nicht fortsetzen wenn ich zum Ergebnis komme, dass keine vereinbare Lösung zwischen den Parteien zu erreichen ist. Ich wünsche mir eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit von allen, welche zum Ziel hat eine einvernehmliche und für alle akzeptable Lösung zu erreichen. Hierbei werde ich stets darauf hinwirken das alles Gewaltfrei, Transparent und offen abläuft.

    Gerne möchte ich nun auch noch zu weiteren Details meiner Person eingehen, damit Ihr Euch ein ein erstes Bild zu meiner Person machen könnt. Während meines Studiums (Wirtschaft & Recht) habe ich in folgenden Positionen Erfahrungen sammeln dürfen:

    - Präsident des Studierendenparlamentes (3Jahre), Vermittlung und Organisation der studentischen Belange.
    - Leitung des Politik Referates an der Hochschule (2 Jahre), treffen Bundesweit mit studentischen Vertretungen, Hauptziel: Abschaffung der Studiengebühren, sowie Verbesserungen der Bedingungen für Studenten in Deutschland
    - Studentischer Vertreter im Studierendenparlament SLH (3 Jahre) um die Belange aller Studenten in SLH zu vertreten. Vermittlung zwischen Studierendenschaft und Politik sowie Trägerschaften.
    - Vorsitzender im Schlichtungsausschuss (1 Jahr) zwischen Hochschulen Unis und Studenten
    - Vorsitzender der Studentischen Unternehmensberatung (3 Jahre), Personalberatung in versch. Unternehmen und Projekten.

    Jetzt vielleicht noch einiges zu meiner „aktivistischen“ Laufbahn, mit der Geburt meiner ersten Tochter, während des Studiums, beschloss ich mich irgendwo auch aktiv mit einzubringen, da ich dies aber in keiner aktuellen politischen Partei tun wollte, suchte ich nach Alternativen und stieß auf die Occupy Bewegung. Als Mitbegründer der ersten Stunde, habe ich 1 ½ Jahre im Occupy Camp gelebt und mitgewirkt und in dieser Zeit bin ich in ganz Deutschland viel rumgekommen und habe viele Aktivisten aus den verschiedensten Bereichen kennengelernt. Da bei sovielen unterschiedlichen Menschen es oft zu Konflikten kam, habe ich mich auch dort erfolgreich mit meinen Fähigkeiten eingebracht. Aus dieser anstrengenden sowie auch schönen Zeit habe ich viele Erfahrungen und Erkenntnisse mitnehmen können. Auch haben sich dadurch viele Freundschaften gefunden, welche bis heute anhalten. Ich habe an etlichen großen und kleinen Demos in dieser Zeit teilgenommen und gute Kontakte zu Wissenschaftler sowie auch Bundestagsabgeordneten aus den verschiedensten Parteien bekommen.

    Heute bin ich Familienvater (alter 36), Pfleger (meines Vaters), Selbständig im Security Bereich, online Student (Master) und habe mich hauptsächlich der Idee der ressourcenbasierten Wirtschaft (RBE) verschrieben, sowie der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens. Soweit es mir möglich, nehme ich noch an den verschiedensten Veranstaltungen und Projekten teil, daher muss ich auch wieder am Dienstag zurück in den Norden um an einer Veranstaltung des BGEs mit Arfst Wagner teilzunehmen.

    Ich hoffe dass ich Euch hiermit einen weiteren kleinen Einblick von mir geben und einige Zweifel, ausräumen konnte. Allerdings finde ich es persönlich immer ein wenig besser, was mit ein Grund war, mich den einzelnen Parteien vor Ort vorzustellen zu wollen, es sollte auf keinen Fall so rüber kommen, das alles schon feststeht sondern eher als ein Entwurf (Plan) wie wir die vorhandene Zeit sinnvoll nutzen können.

    Ich freue mich auf Morgen Euch alle kennenzulernen und dann schauen wir mal ob wir ein wenig bewegen können und wie weit wir kommen.

    Viele Grüße aus dem Norden Euer Sebastian

  10. 10 runder Tisch 01. Juni 2015 um 23:31 Uhr

    Hallo,

    wie ist denn die Mediation gelaufen? Bleibt ihr im Gespräch und konnten Ziele der beteiligten Parteien heraus kristallisiert werden?

    Ich finde es sehr erfreulich, dass der KVR nun eine Mediation organisiert hat. Für lau, wow! Das ist doch ein enormer Schritt, nachdem erst versucht wurde, alle zu verjagen. Da haben doch Menschen einiges von der großen Politik gelernt: das euch diese Möglichkeit gegeben wird euch zu äußern und ihr euch trotzdem benachteiligt fühlt.
    Der KVR hätte doch auch versuchen können, weiter von oben durchzuregieren. Warum beschwert ihr euch eigentlich?

  11. 11 Annika 02. Juni 2015 um 0:48 Uhr

    tihihihi…entspannte Grüße :) Warst du bei der Medation dabei? Keep cool, Liebe und Frieden!

  12. 12 gast 02. Juni 2015 um 8:35 Uhr

    Ja ja Annika , der Schwarze Mann muß weg er räumt ja nicht auf und ist vergammelte Lebensmittel .

  13. 13 Annika 02. Juni 2015 um 12:22 Uhr

    Wusste ich garnicht, das es bei der TS einen schwarzen Mann gibt und dieser „weg muss“ :o . Hier wird etwas heraufbeschworen, was garnicht da ist. Das ist, als würde jemand gegen unsichtbare Mühlenräder kämpfen.

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