Workshop zu Herrschaftsfreiheit

Wir laden dich ein zum Workshop Herrschaftsfreiheit vom 19. bis 22. März in der Traumschule Riebau! (Flyer) Du bist herzlich willkommen zum Mitmachen und Mitgestalten. Bitte melde Dich an, damit wir besser planen können.

Workshop-Themen:

  • Methodentraining, z.B. Herrschaftsbrille (wie erkennen wir Herrschaft)
  • alternative und herrschaftsfreie Modelle
  • herrschaftsfreies Projekt in der Traumschule in Theorie und Praxis
  • Offener Raum oder Herrschaft: Wie weiter in der Traumschule?
  • alles, was euch sonst interessiert (Open Space)

Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden, Platz zum Zelten ist auch da.
Für veganes Essen ist gesorgt, du kannst auch gerne noch was mitbringen.

Veranstaltungsort ist die Traumschule in Riebau, eine ehemalige Grenzkaserne mit viel Gelände. Kontakt und Anreise

Auf Nachfrage hier der Pachtvertrag zwischen kvr und JidW, um sich auf den Workshop vorbereiten zu können und noch eine ein paar passende Links:

Workshopverlauf

Donnerstag

Anreise und Kennenlernen

Freitag

9 – 10: gemeinsames Frühstück mit Input zur OpenSpace Methode und Organisation des Tagesablaufs
10 – 16: Gruppenarbeit in zwei Gruppen zur Definitionsfindung von Begriffen die mit Herrschaft verbunden sind als weitere Diskussionsgrundlage. Anschließend Zusammenführung und Diskussion
16 – 18:30: gemeinsam Kochen und Essen
18:30 – 20: Definition und Diskussion über “Autorität”. Anschließend gemeinsames Schauen von den Videos „Why hierarchy creates a destructive force within the human psyche (by dr. Robert Sapolsky)“ der Brillenszene aus dem Film „They Live – Obey, Consume, This is your God“ und damit verbunden den Anfang von “Zizek n Fiennes, The_Pervert_s_Guide_To_Ideolog y” in dem dieser Film und seine Aussage interpretiert und gedeutet werden. Danach Diskussion über den Input unter anderem in Bezug auf die „Herrschaftsbrille“.

Samstag

9 – 10: gemeinsames Frühstück und Organisation des Tagesablaufs nach OpenSpace Methoden
10 – 12: Spaziergang durch das Dorf unter dem Aspekt “Wo erkenne ich Herrschaft”, die Welt durch die “„Herrschaftsbrille“” wahrnehmen
12 – 13: Mittagspause
13 – 17: Lesen und Besprechen einem Text zur Plenumskritik aus dem HierachNie-Reader.
17 – 19: Abendessen und Vorstellung von den Beobachtungen und Erkenntnissen das dem “Wo erkenne ich Herrschaft” Spaziergang
ab 21: Besuch von Bekannten aus der Umgebung: Diskussion über Wirkung des Ortes nach außen und mögliche Verbesserungen der Willkommenskultur.

Sonntag

9 – 11: gemeinsames Frühstück und Organisation des Tagesablaufs nach OpenSpace Methoden
11 – 14: Rotierenden Gruppenarbeit (je 45 minuten) in 3 Gruppen zu den Themenblöcken, Thema: alternative und herrschaftsfreie Modelle am Beispiel “Offener Raum”

Gruppe A
(Selbst)evaluation/Fehleranalyse, welche Erkenntnisse können daraus gezogen werden
Herrschaftsfreies Projekt Traumschule in der Theorie und Praxis
Wechles Potential gibt es hier?

Gruppe B
Die unsichbaren Grenzen des Offenen Raums – Analyse der Widersprüche
Warum Willkommenskultur wichtig ist
Regeln im Offenen Raum?
Ordnung im Offenen Raum – dominierende vs rezessive Zustände

Gruppe C
Wie umgehen mit menschen, die nicht herrschaftsfrei leben wollen?
Wie weiter? Was kann geschehen um die Herrschaft abzubauen?
Wenn ich Herrschaft erkenne, was kann ich tun? Methodentraining

14 – 15:25: Pause
15:25 – 18: Zusammenführung der Ergebnisse und Diskussion über selbige

Semnarbericht

Freitag

Definitionsfindung

Samstag

Herrschaftskritischer Spaziergang

Tierhaltung – eingezäunte Tiere
Zäune, Mauern
Statussymbole (z.B. Autos)
Schilder auf denen steht was mensch darf, genauer was verboten ist → wer stellt sie auf / macht die Regeln und wie weit kann mensch die Regel variieren
(National)Fahnen → Territorium → Eigentum
Bekanntmachungskasten, Verkündigungen
Trafokasten von EON/Avacon → zentralisierte Produktionsmittel, auf dem Kasten stehen Informationen, was bedeuten sie? im Trafo ist PCB → Gift, das Produziert wurde und z.B. im Fall eines Brandes freigesetzt wird, wer weiss das, kann dann aufgrund des Wissens handeln?
Kirche, Phalussymbole, Architektur (Herrschafts und Staatstragende, z.B. hohe Türen, Treppenaufgänge, in höheren Etagen sind die “wichtigeren”)
Alarmsirene → kann nicht von allen geläutet werden nur von zentraler Leitstelle, welche Informationen werden im Notfall kommuniziert? z.B. bei GAU → running gag:“Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Bevölkerung”, “Halten Sie Fenster und Türen geschlossen”
Jagdstände → werd ich grad beobachtet?
Jäger und Bauern sind Stände in einem Ständesystem
Jäger laufen mit Schusswaffen rum
Zucht, der mensch bestimmt wie sich andere Spezien fortpflanzen
Felder, Äcker → Reih und Glied bis zum Horizont
Beobachtung von Flüchtenden Vögeln → der mensch kommt, die Tiere gehen / ab ca. Schussreichweite, leben seit Generationen in quasi Kriegszustand, 1/3 der Vögel (welche?) haben Blei im Körper
Straßen/Wege, wer plant sie, für wen sind sie? Bevorzugt für Autos, Zitat “Verkehrsplaner sind in der Regel über 50 Jahre alte Mäner die BMW fahren, entsprechend wird auch geplant”, dominanz über Natur, wie sind Wege gestaltet → wir unser Gruppe z.B. würde deutlich mehr Bäume und Sträucher an ihnen Pflanzen
Bushaltestelle, in Riebau fährt fast nur der Schulbus → Schule/Kindergartend → Herrschaft, Kinder sind gezwungen sehr früh morgends aufzustehen, auf angepasst an die Lohnarbeitsverhältnisse der Eltern
Stromnetz, wem gehört das Netz, wer kontrolliert es
Handymast, keine Kontrolle über Bestrahlung, Geld fliesst an zentralen Anbieter
Satellitenschüsseln/Antennen → Mediensystem
Splitgärten
Wir heben keine Klingel, wo eine klingel ist muss mensch auf erlaubnis warten, mensch kann auch stehen gelassen werden
Friedhof, Religion
Gullis → Anschlusspflicht
Feuerwehr → “geschlossene Gesellschaft”
Vor dem Mauerfall wurden in Riebau und im Nachbardorf Jebeel dezentrale Pflanzenkläranlagen gebaut, danach wurden die Projekte gestoppt, beide Dörfer an das zentrale Netz angeschlossen

Dominanzen in Plena erkennen

Lesen und Besprechen einem Text zur Plenumskritik aus dem HierachNie-Reader. In der Besprechung ergab sich, dass die Analysen des Textes teilweise den eigenen Erfahrungen widerspricht.
Hier nur eine Liste der Erkenntnis aus der Debatte als Lösungsvorschläge, um Konflikte zu entschärfen:

  • bei aufgeladenen Debatten, erstmal Pause machen
  • idealerweise nehmen alle Rücksicht, ob auch andere sprechen wollen. nur bei Bedarf Moderation, um dominantes Redeverhalten zu stoppen (nicht, um Meinungen zu unterdrücken)
  • Beispiel aus Berlin: Veto zum Einzug von Menschen kann auch zur Folge haben, dass je nach Bedürfnis, die aussprechende Person ausziehen muss, weil die Gruppe sich verändert hat bzw. sie selbst und nicht mehr in die Gruppe passt.
  • große Entscheidungen werden über ein Mailingliste kommuniziert, mit einer Karenzzeit
  • komplizierte Entscheidungen können in Ausschüsse verlegt werden

Sonntag: Kleingruppenarbeit

Es gab drei Gruppen, die reihum ihre Themen ausgetauscht haben. Anschließend wurden die Ergebnisse zusammen getragen.

Gruppe A

Selbstreflektion zur TS

Diese Kritik ist teilweise pauschalisierend meint aber nicht alle Anwesenden. Sie kritisiert zu Unrecht jene, die unter der Dominanz anderer gelitten haben. Auch wenn das in der Außenwirkung nicht immer erkennbar ist.

es waren Fehler …

  • 2010: sich mit der Stiftung zu zerstreiten, so dass der Kontakt abbrach (Kritikpunkt: Privaträume, Ignoranz, kaum Aktionen). Als Antwort auf Kritik an uns: fehlerorientiertes Denken ist ein herrschaftliches Denken (Framing).
  • Diskussionen über Mailingliste zu führen (chaotisch, nicht an Bedürfnissen orientiert).
  • bis 2012 Verein nicht hingekriegt; als die Satzung fertig war, gab es keine Beteiligung der Menschen hier (keine Gründungsversammlung, weil zu wenig Interesse gezeigt wurde).
  • 2011 Rauswurf ohne Intervention, nicht gewaltfrei.
  • 2011 Kritik des Komitee wurde ausgesessen.
  • 2012 bis 2014 kaum Kontakt zur Stiftung.
  • 2012 auf Mietvertrag der Stiftung nicht reagiert.
  • 2012 auf Bedrohung durch Knüppel (Johnny, Lars) wurde zu spät reagiert.
  • Anfang 2014 auf Anfrage zur Stiftung Ungewohnt nicht reagiert.
  • auch bei Gewalt wurde nicht interveniert (nicht herrschaftsfrei).
  • nicht um Kontakt zu Behörden gekümmert.
  • Aktionsplattform kam zu kurz.
  • Thema war zu sehr “wohnen” (Schmoren im eigen Saft), vielen war “alles egal”, bzw. nur kümmern um Privatangelegenheiten (bequem).
  • Es war bequem, Fehlverhalten als “typisch OR” abzutun. Alles ertragen heißt, Herrschaft zu erdulden (als heutige Antwort auf „das ist ein OR und gehört dazu, muss hingenommen werden).
  • Keine / schlechte Außendarstellung und somit verzerrt negative Wirkung nach außen.
  • Es brauchte äußeren Stressfaktor, um Bewusstsein für Handlungsbedarf zu schaffen und eine handlungsfähige Gruppe zu bilden.
  • Sehr schlechte Vernetzung mit der “Szene” in der Altmark und im Wendland, auch darum Angreifbarkeit der TS.
  • In den letzten Monaten lief organisatorisch manches schief (Veranstaltungen, Vorbereitung etc.), das geht besser.
  • Keine Dokumentation der Projekte.
  • OR war Wohnraum zum Abhängen.
  • Bei Kritik wurde nicht herrschaftskritisch argumentiert.
  • Dadurch gab es ein falsches Verständnis von OR.

Was ist gut gelaufen?

  • Die TS wurde immer wieder als einzigartiger Ort für Freiheit wahrgenommen.
  • Gleichzeitig wurde sie als Abschiebebahnhof der Szene gesehen → hier kann ein anderes Menschenbild erlernt werden, um einen Wert von Menschen zu erkennen, die von der Gesellschaft verworfen worden, bzw. sich nicht mehr bewerten zu müssen (so lange keine Einschränkung anderer geschieht).
  • Menschen wurden nicht als Problemfälle betrachtet, sondern unabhängig von ihrem “Stören” unterstützt. Der Anspruch war, Kontakt zu halten, auch wenn sie den Ort verlassen. Menschen werden in Psychiatrien besser behandelt, wenn noch Unterstützung / Interesse von außen (Angehörigen, Freund*en) besteht.
  • Ist das gelungen? Durch Überforderungen nicht immer.
  • Es wurde versucht, immer wieder in Kommunikation zu treten und nicht aufzugeben, um eine weitere Eskalation zu verhindern (Erfahrung aus der Friedensforschung).

Potential

  • Aktionsplattform
  • Vernetzungsmöglichkeit und -plattform (insbes.) für die Altmark, z.B. Solidarökonomie, z.B. BI CO2
    menschen aus unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft kommen zusammen
  • Gartenbau, Heilpflanzen (eigene Medizin)
  • Friedensarbeit
  • Räume in der Kaserne, die überwiegend nicht genutzt werden
  • Bahnhof, Gleisanschluss
  • viel Platz, unterschiedliche Räume
  • einige motivierte Menschen, die sich mit Herrschaft und Dominanz kritisch auseinander setzen
  • ein Test der Theorie in der Praxis
  • es gibt nicht einen OR, der für alle taugt. es braucht mehrere je nach Ansprüchen.
  • (Schutz) Raum für rezessive Potentiale schaffen.

Gruppe B

Die unsichtbaren Grenzen im OR – Analyse der Widersprüche im Konzept

Die Grenze des OR ist herrschaftsförmiges / dominantes Verhalten, wodurch (sensiblere) Menschen ausgeschlossen werden.
Daher braucht es respektvolles Miteinander, Austausch über und Beachtung von Bedürfnissen und direkte Interventionen bei übergriffigem Verhalten.
Herrschaft kann entstehen durch Grenzüberschreitungen durch Tun und auch durch Nichtstun (Gewalt geschehen lassen, Müll nicht wegbringen, keinen Kontakt zu Behörden zu halten, etc.).
Dominantem Verhalten muss bzw. sollte nicht mit Offenheit begegnet werden (Beispiel: Erhardt ruft bei Gesprächen laut dazwischen und dominiert damit den Raum).
Cliquenbildung kann schließende Wirkung haben, so wie Unordnung, auffälliges Verhalten (durch Drogen)

Die Grenzen des OR sind eigentlich die Grenzen der Herrschaftsfreiheit. Wer Werkzeug auf der Wiese liegen läst, entzieht es der Nutzung für andere, was herrschaftsförmig ist.
Die Möglichkeiten für alle zu maximieren, könnte ein Anspruch sein. Werkzeug soll für alle zugänglich sein, die herrschaftsfrei damit umgehen wollen.

empathisch respektvoller Umgang miteinander: Kann ich (jetzt) damit leben, dass andere Musik hören und (mich/andere) damit einschränken. Individuell abwägen, ob etwas akzeptabel ist. Ansprechen bei dominantem Verhalten, nicht um Verhalten einzuschränken, sondern Bewusstheit zu schaffen. (“Seid exzellent zueinander.”)

Warum Willkommenskultur wichtig ist

die nicht sichtbare Tür: in der 78a zu sein, bedeutet nicht, im OR (mental) angekommen zu sein. OR ist nicht die räumliche Koordinate, sondern ein virtuelles Verständnis. “wir nehmen dich mit auf eine Reise durch den OR” (und allem, was damit in der Praxis zusammen hängt).

Willkommenskultur ist wichtig,

  • um den Raum zu öffnen für Menschen, die sich hier nicht auskennen
  • ihn zu beleben und ihm Sinn zu geben, damit Menschen kommen und den Raum nutzen. Ein ungenutzter offener Raum ist sinnlos.
  • zu vermitteln und Enttäuschungen zu verhindern und Organisationsabläufe zu vermitteln.
  • Die Prinzipien des OR sollen Neuen nahe gebracht werden (siehe ‘Regeln im OR’).
  • Unordnung schränkt die Nutzbarkeit ein und lässt den Raum weniger offen erscheinen.
  • Eine etablierte Gruppe wirkt ausschließend (Cliquenbildung), solange sie nicht explizit einladend ist.
  • Wer gerade beschäftigt ist, hat oft weniger Aufmerksamkeit für Neue.
  • Dabei können Beschriftungen und selbsterklärende, einladende Raumgestaltung (z.B. Wegweiser, Infoordner, sprechende Wände) helfen.

Bsp: Mützingen (rebellisches Treffen) oder Jukks – bei Beginn des Kongresses löst sich die Orgacrew auf, damit alle den OR gestalten können (im kalten Wasser planschen).

Regeln im OR

  • Regeln sind sinnvoll, wenn es darum geht, das Leben der Menschen untereinander und anderen Lebewesen zu erhalten.
  • Statt Regeln für alle sollen Vereinbarungen zwischen Menschen getroffen werden
  • Kritik an Regeln: Es soll keine Regeln geben. Diese lassen sich aber nicht immer vermeiden (siehe TS-Konzept).
  • Vereinbarungen sollen immer zwischen den anwesenden Personen stattfinden
  • Räume/Orte können eine bestimmte Funktion haben, die nicht jederzeit geändert werden soll
    Veganküche bleibt vegan, Garten bleibt Garten (Hunde) etc.
  • Regeln sollen immer nur für Teilbereiche gelten
  • Veränderungen nie für das ganze Gelände
  • Gruppen und Einzelpersonen sollen nicht für den ganzen Raum sprechen bzw. ihn definieren können
  • Bedingung für die Nutzung des OR: die Prinzipien des OR und die Regeln hier anerkennen und sich enstprechend verhalten (siehe Willkommenskultur)

Ordnung im OR – dominante + rezessive Zustände

dominante Zustände: Chaos, Krach, Gewalt, herrschaftsförmige soziale Kontakte
Es braucht Kraft, rezessive Zustände aufrechtzuerhalten. Wenn Menschen sich nicht aktiv dafür einsetzen, strebt der Raum dominanten Zuständen entgegen.

rezessive Zustände: antidominantes Verhalten, Herrschaftsfreiheit, Gewaltfreiheit, Kreativität, Ordnung, Ruhe, gleichberechtigte soziale Kontakte, hygienische Zustände (Küche, Schlafräume etc.), Gemütlichkeit, Wärme

Gruppe C

Herrschaft abbauen

  • Informationshierarchien abbauen – Informationsquellen allen zuänglich machen
  • Transparenz bei Entscheidungen
  • permamente herrschaftskritische Reflexion (projektübergreifend), nicht moralisch, ergebnisoffen
  • Checkliste erstellen für Herrschaft im OR (Zugangshürden, Dominanzen, …)
  • Werbung für Herrschaftsbrille
  • regelmäßig informell eigene Prozesse reflektieren: was fällt mit der Herrschaftsbrille auf?
  • prophylaktische Kommunikation darüber, dass Herrschaftsfreiheit angestrebt ist (es gibt beides: Menschen, die herrschaftsfrei leben wollen und andere die das nicht wollen)
  • Sichtbarmachung und einfordern, dass sich damit beschäftigt wird
  • neu: Herrschaftskritk, vorher: Punk, alle machen was sie wollen und üben damit Herrschaft aus, ohne herrschaftskritische Kommunikation darüber

was tun bei Herrschaft

Wie umgehen mit Menschen, die nicht herrschaftsfrei leben wollen?

  • Nachfragen: welches Bedürfnis steckt dahinter? (Sicherheit, Effektivitätsdenken, Selbstbestätigung, Angriff bei Kritik, Bequemlichkeit)
  • ggf. intervenieren (→ DA-Reader), sabotieren, Herrschaft thematisieren, öffentlich machen
  • durch Willkommensspiele Interesse an Autonomie wecken
  • Vernetzung von herrschaftskritischen Projekten

1 Antwort auf „Workshop zu Herrschaftsfreiheit“


  1. 1 Sancho 11. März 2015 um 8:19 Uhr

    Offensichtlich gibt es Konflikte auf und um das Gelände „Traumschule“.

    Mich würde ein Mediationsversuch reizen. Ich biete es an, wenn dafür Bereitschaft von allen Seiten besteht.

    Sancho

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